Heute im TV: Ein Star Trek-Film für die Ewigkeit

Falls ihr heute Abend noch nichts vorhabt, überlegt, was ihr schauen sollt und auch nur den Funken einer Vorliebe für das Sci-Fi-Genre habt, solltet ihr euch Star Trek II: Der Zorn des Khan zu Gemüte führen. Der Film ist ein Klassiker, Meilenstein und Meisterwerk.
Der zweite große Star Trek-Kinofilm läuft am heutigen Dienstag, den 8. September 2026 um 20:15 Uhr bei Kabel eins. Er dauert bis um 22:35 Uhr und wird am Sonntagmorgen ab 6:20 Uhr nochmal wiederholt. Ansonsten könnt ihr ihn aber natürlich auch jederzeit online bei diesen Anbietern streamen.
Heute im TV: Darum geht's in Star Trek II: Der Zorn des Khan
Der genetisch verbesserte Khan wurde von James T. Kirk und der Crew des Raumschiff Enterprise vor Jahren ins Exil auf einen vermeintlich unbewohnten Planeten verbannt. Dort hatte der Fiesling genug Zeit, seine verstorbene Frau zu betrauern und auf Rache zu sinnen. Die Zeit dafür scheint jetzt gekommen zu sein, als er entkommen kann.
Zu diesem Zweck kapert er ein Raumschiff und kann die Kontrolle über eine Terraforming-Wunderwaffe erlangen, die in seinen Händen im Stande ist, großes Unheil anzurichten. Es dauert nicht lange, bis sich Khan und Kirk gegenseitig belauern und aneinandergeraten – in einem epischen Kampf, bei dem auch kleine, aber sehr unangenehme Weltraum-Parasiten eine wichtige Rolle spielen.
Darum ist Star Trek II: Der Zorn des Khan so zeitlos gut
Der erste Star Trek-Film wurde eher verhalten aufgenommen, aber dem zweiten Streich ist es gelungen, das Ruder massiv rumzureißen. Was nicht nur am charismatischen, richtig schön bösen und perfide intelligenten Khan als idealen Gegenspieler liegt, sondern auch daran, dass sowohl das Star Trek-Universum als auch die darin befindlichen Figuren mehr Tiefe verliehen bekommen haben.
Captain James T. Kirk hadert hier beispielsweise schon mit seiner Karriere und seinem Alter. Eigentlich ist er drauf und dran, seine Laufbahn an den Nagel zu hängen, als ihn seine Vergangenheit einholt. Daraus entwickelt sich ein spannender Film, der an Seefahrer- und Abenteurer-Streifen erinnert, in Wirklichkeit aber eine Abhandlung über Alter, Vergänglichkeit und den Tod ist.
- Auch interessant: So düster soll der nächste Star Trek-Film werden
Dazu kommen die herrlich fiesen Horror-Elemente und ein wahrlich schauderhaftes Mini-Alien. Dem Ganzen wird dann aber natürlich auch noch die Krone durch das überraschende Ende aufgesetzt. Es wirft nicht nur bisher mehr oder weniger feststehende Hollywood-Gesetze über Bord, sondern dürfte wirklich ausnahmlos jeden kalt erwischen, dessen Herz am rechten Fleck schlägt.
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